Arbeitsrecht Beitrag - Juni 2011

Urlaubsgeld

Urlaubsgeld ist eine zusätzlich zum Urlaubsentgelt gezahlte Zuwendung . Ein gesetzlicher Anspruch besteht hierauf nicht, vielmehr muss der Urlaubsgeldanspruch in einem Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag geregelt sein.


Ein Anspruch auf Urlaubsgeld entsteht auch durch betriebliche Übung, wenn der Arbeitgeber drei Jahre in Folge einen gleichbleibenden Betrag als Urlaubsgeld ohne ausdrücklichen Vorbehalt zahlt. Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz müssen alle Arbeitnehmer, egal ob Teilzeit- oder Vollzeitkräfte, Urlaubsgeld erhalten. Allerdings differiert die Höhe des Urlaubsgeldes nach den geleisteten Stunden.


Das Urlaubsgeld wird oft in Höhe eines halben oder vollen Monatsgehaltes bezahlt und ist steuer- und sozialabgabenpflichtig. Bei einer Kündigung muss der Arbeitnehmer gezahltes Urlaubsgeld u. U. zurückzahlen, wenn er im Folgejahr bis zum 31.03. den Betrieb verlässt.

 

Rechtsanwalt Werner Lutz

Wissenswertes

Entschädigung nach § 15 Abs.2 AGG

Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz soll niemand wegen seiner Rasse, ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden.

 

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Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Urlaub, wobei der gesetzliche Mindesturlaub 24 Werktage beträgt und auf eine 6-Tage-Woche bezogen ist.

 

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